Aktuelles / Termine

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Weihnachtsbrief 2016
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Weihnachtsgruß und Jahresrückblick 2015

Weihnachtsgruß und Jahresrückblick 2015
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Kerwe, Kelter, Kunsthandwerk

Am Kerwe-Wochenende, 24. und 25. Oktober 2015, veranstaltet der Heimat und Kultur Kleingartach e.V. den 1. Kunst- und Handwerkermarkt im schönen Ambiente der Alten Kelter (Balzstraße 4). Verschiedene Kunsthandwerker werden ihre Arbeiten aus Holz, Leder, Metall, Keramik und anderen Materialien präsentieren, auch können einige Vorführungen wie das Drechseln, Flechten oder Spinnen beobachtet werden. Der Markt ist am Samstag von 14 - 18 Uhr und am Sonntag von 11 - 17 Uhr geöffnet. Eine kleine Bewirtung wird ebenfalls angeboten.

 

Parallel kann auf dem Fruchtboden der Alten Kelter auch die derzeitige Ausstellung „Scheune sucht Freund“ besucht werden, die Anregungen zur Umnutzung von alten Scheunen und Keltern am Beispiel von Niedernhall präsentiert.

 

Am Kerwe-Sonntag um 15.00 Uhr führt Alexander Krysiak zudem interessierte Besucher durch unser Städtle. Die 1,5-stündige Stadtführung startet am Rathaus, Zabergäustraße 25, und endet an der Alten Kelter. 

Ausstellung „Scheune sucht Freund“ in der Alten Kelter Kleingartach

 

 

Vom 27.9. bis 08.11.2015 gastiert in der Alten Kelter Kleingartach (Balzstraße 4, 75031 Eppingen-Kleingartach) die Wanderausstellung „Scheune sucht Freund“. Sie ist geöffnet immer sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr. Diese Ausstellung beschäftigt sich am Beispiel der Stadt Niedernhall (Hohenlohekreis) mit der Frage, welche Möglichkeiten es gibt alte landwirtschaftliche Nutzbauten (Scheunen, Schuppen, Keltern) der Nachwelt zu erhalten und einer neuen, zeitgemäßen Nutzung zuzuführen. Die Ausstellung soll auch Impulse für andere Städte und Gemeinden im Landkreis Heilbronn geben. Der Eintritt ist frei. Veranstalter dieser Ausstellung ist der Verein Heimat und Kultur Kleingartach e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg.

 

Historische Führung durchs Städtle

 

Der Heimat und Kulturverein lädt am Sonntag, 23. August wieder zu einer historischen Stadtführung ein. Dabei bekommen Sie informative Hintergründe zur Geschichte des „Leintalstädtchens“ und lernen einige sehenswerte Bau- und Kunstdenkmäler im historischen Stadtkern kennen. Besonders herzlich eingeladen sind alle Neubürger, die erst vor kurzem nach Kleingartach gezogen sind und mehr über ihren neuen Wohnort erfahren möchten. Treffpunkt zu dieser Führung ist um 16:00 Uhr bei der Stadthalle (Güglingerstr. 24/1) am Schillerplatz. Dauer der Führung: ca. 90 min

 
Öffentliche Stadtführung Kleingartach am Sonntag,
 
28.6.2015 um 14:00 Uhr
 
Treffpunkt: Stadthalle Kleingartach (Güglingerstr. 24/1)

 

 

500 Jahre Grenzsteine

 

Unter diesem besonderen Thema, lädt der Heimat u. Kultur e. V. Kleingartach

zu einer Grenzsteinführung entlang der Birnbaumallee in Kleingartach ein.

Termin: Sonntag, den 26. April 2015 – 15°° Uhr - Treffpunkt: Trollinger Hütte

Unkostenbeitrag: 2,00€ 

                               - Dauer der Führung: ca. 1 Stunde

 

Herzog Ulrich von Württemberg, ließ seine Waldbesitzung in den Kleingartacher Birken, dem heutigen Staatswald, mit Besitzsteine umgeben.

Ein einziger noch erhaltener Stein, mit der Jahreszahl 1515, wurde in den 1970er Jahren vom Forst herausgeworfen. Der inzwischen verstorbene Werner Feucht, erhielt die Erlaubnis zur Mitnahme des Grenzsteines.

Nachdem im Jahre 2009 der Grenzsteinpfad eingeweiht wurde, bot seine inzwischen ebenfalls verstorbene Frau Ruth Feucht dem Heimat u. Kulturverein diesen alten Stein zur Aufstellung an.

Der Weitsicht von Werner Feucht ist es zu verdanken, dass dieses 500 Jahre alte Kleindenkmal erhalten wurde und gilt somit als Zeugnis unserer alten Kulturlandschaft.

 

Natürlich wird Gotthilf Sachsenheimer den Besuchern auch zu den weiteren Grenzsteinen Wissenswertes und Interessantes vermitteln.

 

 

Bei schönem Wetter ist die Trollinger Hütte bewirtschaftet!

 

 

Am Aschermittwoch ist Weiberzeche in Kleingartach

 

Bereits zum siebten Mal fand am Aschermittwoch, 18. Februar, die 2009 reaktivierte Kleingartacher Weiberzeche statt. Rund 60 Kleingartacher Frauen aus allen Altersklassen waren der Einladung von Ortsvorsteher Friedhelm Ebert und des Heimat und Kulturvereins Kleingartach gefolgt und versammelten sich auch am diesjährigen Aschermittwoch in der Weinbaustube im historischen Rathaus von Kleingartach, um sich von den Männern  mit Württemberger Wein und belegten Broten verköstigen zu lassen. Es ist nämlich überliefert, dass früher alle Frauen der Stadt, die Frondienste leisten mussten, einmal im Jahr  im Rathaus empfangen wurden, um dort auf Kosten der Gemeinde zu feiern. Dazu wurde als weit sichtbares Zeichen eine Weiberfahne auf dem Rathaus aufgesteckt. Das Rathaus war in der Hand der Frauen. 1607 wurde die Weiberzeche allerdings von der herzoglichen Obrigkeit verboten, da diese nette Gepflogenheit wohl ausartete. Diesen alten Brauch möchte man weiterhin in Kleingartach pflegen und dadurch den Frauen einmal danke sagen. Ortsvorsteher Ebert begrüßte die Frauen und zeigte sich erfreut, dass der Einladung wieder so viele Frauen gefolgt sind. Anschließend wurden wieder verschieden Württemberger Weine und Vesperbrote gereicht. Die Gespräche der Frauen wurde wieder  vom Auftritt der beiden „Kleingartacher Tratschweiber“ Emma und Paula unterbrochen. Sie unterhielten sich über dies und das – alles was halt eine Frau aus dem „Städtle“ so beschäftigt.  Der humorvolle Sketch brachte die ZuhörerInnen mehrmals zum Lachen. Wie bisher in jedem Jahr, schaute auch unsere Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch, trotz vollem Terminkalender, wieder auf der Kleingartacher Weiberzeche vorbei.  Ein Weinzitat durfte natürlich am Schluss der Grußworte nicht fehlen. Timo Maurer präsentierte in Form eines Ratespiels „seltsames Zeugs vom Dach“- Alltagsgegenstände aus Großmutters Zeiten, die heute kaum einer mehr kennt. Als Preis für diejenigen, die es dennoch wussten, winkten attraktive Gutscheine. Den Abschluss des Programms bildete eine Gedicht über den Wein von Dichter Johann Wolfgang von Goethe, das Alexander Krysiak den Frauen präsentierte, darin lässt Goethe, der täglich bis zu zwei Liter Wein getrunken haben soll, erkennen, dass Wasser stumm und der Wein dumm macht, das beweisen die Fische und die Herren am Tische, doch um beidem zu entgehen, man doch eine Weinschorle trinken könne. Vertieft in Gespräche und versorgt mit reichlich Wein und Brot, standen die Kleingartacher Frauen noch lange zusammen. Ein Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die mit ihrer tatkräftigen Mithilfe wieder für eine tolle Veranstaltung gesorgt haben. Und natürlich auch Dankeschön, dass wieder so viele Kleingartacherinnen der Einladung gefolgt sind. 

 

 

 

Geführte Seebachtalwanderung

 

Am Sonntag, 15. Februar findet eine geführte Wanderung ins Kleingartacher Seebachtal statt zu der alle Interessierte eingeladen sind. Erfahren Sie Hintergründe woher der Seebach (die frühere Gartach)und das Seebachtal ihren Namen haben und entdecken Sie die beiden historischen Quellwasserbrunnen (Einsiedelquelle und Mühlbacherrainquelle) der ersten Kleingartacher Hauswasserversorgung von 1914. Über den Einsiedelteichweg und den Neuen Berg geht es zurück nach Kleingartach. Da wir kurzzeitig den befestigten Weg verlassen, bitte festes Schuhwerk tragen. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr bei der Kleingartacher Stadthalle am Schillerplatz. 

HuK Kleingartach besucht Ausstellung zum Ersten Weltkrieg

Am Mittwoch, den 28. Januar besuchte der Heimat- und Kulturverein Kleingartach mit einer Gruppe von 15 Mitgliedern und interessierten Mitbürgern die Ausstellung „Mit Hurra in die Katastrophe- Eppingen im Ersten Weltkrieg“ im Stadt- und Fachwerkmuseum in Eppingen. Stadtarchivarin Petra Binder führte die Gruppe durch die Ausstellung und zeigte Not und Leid der Kriegsteilnehmer und der Bevölkerung in der Heimat auf. Besonders nachdenklich stimmten doch die zeitgenössischen Berichte aus Feldpostkarten und Briefen, die Zeugnis über den Schrecken des Krieges von 1914-18 ablegten. Am Ende der Ausstellung konnten die Kleingartacher einen Blick auf die Kleingartacher Ehrentafel der Gefallenen und Ausmarschierten des Ersten Weltkrieges werfen und dabei sehen, dass nicht alle Mitbürger wieder heil aus dem Krieg zurückkamen und das Städtchen am Kriegsende 34 Gefallene zu beklagen hatte. Ihre Namen stehen heute eingemeißelt zum Gedenken auf dem Ehrenmal im Kleingartacher Friedhof. Ein herzlicher Dank gilt an dieser Stelle Frau Binder, die uns bestens durch die Ausstellung führte.