1225 Jahre Kleingartach –

Ein Fest auf das man stolz sein darf

 

Vom 28.-30. Juni feierte Kleingartach sein 1225. Ortsjubiläum gebührend mit vielen Menschen aus nah und fern. Auftakt des Festwochenendes war die Vorstellung der druckfrischen Kleingartacher Ortschronik mit dem Titel „Kleingartach – Geschichte und Gegenwart der einstigen Stadt im Oberen Leintal“ am Freitagabend in der Kleingartacher Stadthalle. Die Vorstellung der 472 Seiten umfassenden Ortschronik erfolgte im Rahmen einer kulinarischen Weinprobe. In der mit 270 Plätzen seit Wochen ausverkauften Stadthalle konnte Ortsvorsteher Friedhelm Ebert neben einigen Ehrengästen auch zahlreiche Kleingartacher Bürger und Gäste begrüßen. Die Geschichte von Kleingartach und der gute Wein, der hier schon seit Jahrhunderten von den Weingärtnern gekeltert wird, standen im Zentrum dieses Abendprogramms. OV Ebert führte die Begrüßung mit dem Kleingartacher Gedicht „Schwäbische Heimat“ durch, in dem Stolz und Tradition der Kleingartacher Geschichte zum Ausdruck kamen. Oberbürgermeister Klaus Holaschke würdigte in seinem Grußwort die traditionsreiche Geschichte Kleingartachs. Stadtarchivarin Petra Binder stellte dann die Ortschronik, die vom Stadtarchiv Eppingen in Kooperation mit dem Heimat und Kulturverein Kleingartach entstand, vor und gab Einblicke was den Leser bei der Lektüre alles an Themen erwartet. Tiefe Einblicke in die Geschichte der ehemaligen Stadt Kleingartach gab Alexander Krysiak, der den Anlass der Jubiläumsfeier, nämlich die erste urkundliche Erwähnung Kleingartachs anno 788 im Lorscher Kodex, näher beleuchtete und Näheres zur spätmittelalterlichen Stadtgründung zum Besten gab. Als Krysiak erklärte, dass die Eingemeindung Kleingartachs von 1971 nach Eppingen „nicht die Degradierung zum Dorf bedeutet“, hatte er den Kleingartachern aus der Seele gesprochen und für diese patriotische Verteidigung der Traditionen der ehemaligen Stadt Kleingartach den bejahenden Beifall der Kleingartacher Bürger erhalten. Es bleibt zu hoffen, dass man nun versteht, dass Kleingartach kein Dorf ist. Weinbauberater Lothar Neumann führte durch eine genussvolle Weinprobe bestehend aus verschiedenen Weinen der Heuchelberger Weingärtner und hatte auch stets eine passende Weingeschichte parat.

Am 29. und 30. Juni, den beiden Hauptfesttagen, fand im alten Stadtkern ein historischer Markt statt. Während es am Samstagmorgen beim Aufbau und während der Grußworte noch nieselte, stellte sich spätestens zum Fassanstich durch OB Holaschke, OV Ebert, den Festwirten und Vertretern des Heimat und Kulturvereins schönes Wetter ein, das auch am Sonntag anhielt. Die feierliche Eröffnung des historischen Marktes wurde durch Liedbeiträge der beiden Kindergärten und der Grundschule Kleingartach begleitet. Herzlichen Dank den Erzieherinnen, Lehrerinnen und Kindern für die musikalische Umrahmung der Eröffnungsfeier in ihren mittelalterlichen Gewändern. Für das leibliche Wohl war an beiden Festtagen bestens gesorgt. Die Bewirtung bei der alten Kelter, am Kirchplatz, beim Rathaus und in der Torgasse durch die Kleingartacher Vereine mit rund 300 Helfern funktionierte routiniert und harmonisch. An beiden Tagen zusammen wurden schätzungsweise etwa 10 000 Gäste bewirtet. Ein großes Dankeschön dem Festwirteteam um Ulrich Fuchs, Werner Daub, Harald Bucher und Hans Hallner, die stets alles im Griff behielten. Musikalisch war auf der Bühne vor der Alten Kelter auch einiges geboten: Am Samstagabend sorgten „Two Plugged“ und „Crazy Zoo“ für eine gute Stimmung und am Sonntag dann die Gruppen „Tonweber“ und „Grey Horns“. An beiden Tagen zog die Mittelaltergruppe „Vindsklang“ durch die Gassen und ließ mittelalterliche Musik erklingen. In den Straßen und Gassen im oberen Teil des historischen Stadtkerns stellten rund 60 Marktbeschicker ihre Waren und Produkte zur Schau. Auch die anderen Eppinger Heimatvereine waren vertreten und gaben Einblicke aus ihren Vereinsaktivitäten. Der Markt war ein absolutes Highlight, zeigte er den Besuchern doch einige historische Handwerksberufe und Händler, die vielleicht wie beim mittelalterlichen Jahrmarkt anno 1447 zugegen waren. Ein handbetriebenes Karussell in der Zabergäustraße machte den kleinen und großen Marktbesuchern Spaß. Eine Feuershow am Samstagabend harmonierte gut mit der anbrechenden Dämmerung. An beiden Tagen hatte auch die Ausstellung „Kleingartach im Wandel der Zeit“ im alten Schulzimmer geöffnet, wo der Besucher anhand von Bildern, Karten, Urkunden und Funden mehr über die Geschichte Kleingartachs erfuhr und von Lehrer Steinle einen historischen Schulunterricht vorgeführt bekam. Ein Jubiläumsquiz am Sonntagmittag lotste die Festbesucher zu fünf Stationen, wo sie Fragen zur Kleingartacher Geschichte beantworten mussten. Es warteten attraktive Preise, die am Abend dann ausgelost und vergeben wurden. Kirchenführungen mit Orgelpräsentation an beiden Tagen zeigten den Besuchern die spätmittelalterlichen Fresken als örtliches Kleinod. Nach dem Festgottesdienst am Sonntag erklangen die sieben Glocken von Kirche und Rathaus zusammen. Am Sonntag herrschte ein kontinuierlicher Besucherstrom in den Gassen unseres Städtles. Beim Blick entlang der Zabergäustraße waren von hinten nach vorne nur Menschen zu sehen. So viele Menschen hat man in Kleingartach noch nie gesehen. Am Sonntagabend um 22.30 Uhr wurde beim Ludwig-Uhland-Platz dann der offizielle Festabschluss gefeiert: Ein imposantes Feuerwerk erleuchtete den Nachthimmel über Kleingartach und unter dem Beifall der Zuschauer konnte man die Feierlichkeiten würdevoll beenden. Vielen Dank den zahlreichen Helfern und Unterstützern am Festwochenende. Ohne die tatkräftige Mithilfe der Mitglieder der Kleingartacher Vereine wäre dieses Fest nicht zu stemmen gewesen.

 

Diese haben sich dafür entschieden, den Erlös, den sie an diesem Wochenende erzielen, für eine gemeinnützige Sache in Kleingartach zu spenden.

Sie tun dies als Zeichen des Danks und der Anerkennung an die Stadt für die Unterstützung der Vereine, sei es durch die Bereitstellung von Räumen, die Förderung von Investitionen, die Unterstützung in der Jugendarbeiten oder bei besonderen Ereignissen.

Besonderer Dank gilt dem Heimat und Kulturverein um Timo Maurer, Gotthilf Sachsenheimer und Alexander Krysiak. Im Kreise dieser heimatgeschichtlich interessierten Bürger ist die Idee zur 1225-Jahrfeier entstanden und gereift. Vor fast vier Jahren als man sich dazu entschloss zur ersten urkundlichen Erwähnung eine ausführliche Ortschronik zu erarbeiten reifte auch die Idee damit ein großes Festwochenende zu verbinden. Dieses Fest mit einem historischen Markt ist dann in den letzten 1 1/2 Jahren im Festausschuss bestehend aus Vertretern aller Vereine akribisch organisiert und diskutiert worden. Unser Städtle feierte sein Jubiläum mit einem historischen Markt und einem großen Feuerwerk was sicher in die Geschichte eingehen und allen, die diesem Fest beiwohnen durften noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Auch den Anwohnern in den Straßen und Gassen im alten Stadtkern an dieser Stelle nochmals Danke für ihr Verständnis und ihre Nachsicht bei möglichen Unannehmlichkeiten. So ein Fest gibt es nicht alle Tage und jeder darf stolz sein bei einer solchen Sause dabei gewesen zu sein.

1225 Jahre Kleingartach Programm - Flyer

Werbung für das Jubiläumsfest 1225 Jahre Kleingartach auf dem Maienfest in Güglingen

 

 

Auf dem Maienfestumzug in Güglingen haben Mitglieder des Heimat und Kulturvereins Kleingartach unterstützt von weiteren Kleingartacher Bürgern am Pfingstmontag bei durchwachsenem Wetter Werbung für das Jubiläumsfest „1225 Jahre Kleingartach“ am 29. und 30. Juni betrieben. In historischen Gewändern, mit historischen Ausrüstungsgegenständen und mit einem hölzernen Leiterwagen marschierte die farbenfrohe Gruppe durch die Güglinger Straßen und verteilte die 1225-Jahre-Flyer an die Festumzugsbesucher. „Probiergläschen“ mit Württemberger Wein wurden an die Leute am Straßenrand ausgegeben. Von Jung bis Alt marschierte eine große Zahl an Heimat- und Geschichtsbegeisterten Gardichern mit und machte so im nahen Zabergäu Werbung für ihr „Städtle“ unterm Leinberg. Auch ein kleinerer Regenschauer konnte die Ritter, Herolde, Landsknechte, Patrizier, Bauern, Knechte und Mägde nicht einschüchtern. Auf dem Festplatz lies man diese rundum gelungene Veranstaltung, die Appetit auf unsere Jubiläumsfeier macht, ausklingen. Unmittelbar hinter uns kam ein Wagen, der eine Anspielung auf das verpasste Güglinger 825-jährige Jubiläum in diesem Jahr machte. Aber auch versehen mit der Aufforderung: „Auf nach Gardich zur 1225-Jahrfeier“. Man sieht, dass zur Ausrichtung eines Ortsjubiläums viele engagierte Freiwillige und Heimatliebhaber notwendig sind, denen ihr „Städtle“ ans Herz gewachsen ist. Herzlichen Dank an alle Beteiligten, die vor und während des Umzuges mitgewirkt haben.

 

 

1225 Jahre Kleingartach- Das Festwochenende naht! Zeigen Sie Farbe.

 

 

 

In wenigen Wochen ist es nun so weit, Kleingartach feiert seinen 1225. Geburtstag mit einem großen Festwochenende vom 28.-30. Juni 2013. Zu diesem Spektakel, das sicher ein einmaliges Ereignis in der Kleingartacher Geschichte sein wird, werden sicher auch viele Besucher aus nah und fern erscheinen, um sich unter anderem den historischen Markt anzusehen. Demnächst gibt es aiuch den farbigen Programmflyer, der über die Highlights am Festwochenende informiert. Um auch die Straßen und Gassen im Städtle festlich erblühen zu lassen, wäre es schön, wenn auch Sie als Anwohner ihre Häuser mit dekorativem Schmuck versehen könnten. Übrigens: Haben Sie gewusst, dass die Stadtfarben von Kleingartach Weiß-Rot sind? Weiße und Rote Sommerblumen würden sich doch gut dafür eignen? Erste Anwohner sind schon aktiv geworden und haben zum Fest Farbe gezeigt, wie man beim historischen Fachwerkhaus „Prieschl“ in der Zabergäustraße sieht. Mitglieder des Heimat und Kulturvereins waren in den letzten Tagen außerdem eifrig und haben rot-weiße und schwarz-gelbe Fahnen an Häusern in der Zabergäustraße angebracht.

 

 

Verkaufsstart der Eintrittskarten für die Kleingartacher Weinprobe zur 1225-Jahrfeier

 

Zum Auftakt des Festwochenendes „1225 Jahre Kleingartach“ findet am 28. Juni um 19.30 Uhr (Einlass 19.00 Uhr) in der Stadthalle Kleingartach die Vorstellung der zum Jubiläum erarbeiteten Ortschronik statt. Stadtarchivarin Petra Binder stellt das Heimatbuch vor und gibt Einblicke, was den Leser aus der Geschichte Kleingartachs erwartet. Ein Vortrag von Heimatforscher Alexander Krysiak (Kleingartach) mit dem Titel „1225 Jahre Kleingartach – Entstehung und Entwicklung von Dorf und Stadt Gartach im Mittelalter“ zeigt die wesentlichen Grundzüge der im Mittelalter entstandenen Siedlung Kleingartach auf. Weinbauberater Lothar Neumann führt die Gäste durch eine genussvolle Württemberger Weinprobe mit typischen Weinen der Heuchelberg Weingärtner. Ehrengast der Weinprobe ist die aktuelle Württemberger Weinkönigin Nina Hirsch. Die Weinproben finden zwischen den historischen Blöcken statt. Im Anschluss an die Veranstaltung beginnt dann der Verkauf der Ortschronik.

Karten für die Präsentation der Ortschronik mit Weinprobe gibt es ab Montag, 29. April in der Verwaltungsstelle Kleingartach (Zabergäustraße 25) zum Preis von 25 € zu den gewohnten Öffnungszeiten. Hier ist auch ein Bestuhlungsplan einsehbar. Im Eintrittspreis enthalten sind eine Weinprobe mit vier Doppelproben, ein Gourmetteller und ein Jubiläums-Weinglas mit dem Kleingartacher Wappen.

Historischer Handwerkermarkt

1225 Jahrfeier Stadt Eppingen-Kleingartach

Veranstalter: Ortschaftsrat Eppingen-Kleingartach

 

am 29. bis 30. Juni 2013

 

Ansprechpartner:

Timo Maurer

 

Telefon: 07138 / 932815

E-Mail: HuK@kleingartach.de

1225 Jahre Kleingartach
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Das Jubiläumsjahr 2013 naht

 

Bald ist es soweit. 2013 feiert der Weinort Kleingartach die erste urkundliche Erwähnung vor 1225 Jahren im Lorscher Kodex. Am letzten Juniwochenende findet vom 28. bis 30. Juni ein großes Jubiläumsfest in den Gassen des historischen Stadtkerns statt. Eröffnet wird das Fest mit der Präsentation der Kleingartacher Ortschronik am Freitagabend, umrahmt von einer kulinarischen Weinprobe in der örtlichen Stadthalle, die zudem ihren 60. Geburtstag feiert.

Warum wird die urkundliche Ersterwähnung des Ortes vor 1225 Jahren überhaupt gefeiert? Hätte man für das Fest nicht ein runderes Datum finden können? Sicher, doch hätte man dann engagierte Bürger, die ein solches Jubiläumsfest organisieren?

Es ist zwar richtig zu einem solch wichtigen Anlass auch gebührend ein Jubiläumsfest zu feiern, doch soll dieses Jubiläumsfest lediglich einen feierlichen Rahmen bieten für das, was eigentlich im Vordergrund steht, nämlich die längst überfällige Aufarbeitung der Kleingartacher Geschichte. Diese ist bisher fast gänzlich unerforscht. Damit im Laufe der Zeit nicht immer mehr Fakten und Hintergründe in Vergessenheit geraten, freut es um so mehr, dass die Ortschronik die gesamte geschichtliche Entwicklung Kleingartachs thematisieren wird. Dies konnte nur ermöglicht werden, weil wir in Kleingartach derzeit in der glücklichen Lage sind mehrere historisch interessierte und engagierte Bürger unter uns zu wissen, die den Stein zum rollen bringen. Zudem werden wir von Stadtarchivarin Petra Binder tatkräftig unterstützt. Durch die Arbeit und Präsenz des Heimat und Kulturvereins im alltäglichen Leben wurde das Geschichtsbewusstsein und ein Gespür für Geschichte und Kultur geschärft. Resultate dieser Aufmerksamkeit waren einige wichtige Funde: das Porträt von Bürgermeister Jakob Gerung von 1622, ein historischer Grabstein in Buchform, Stadtmauerreste in der Entengasse, eine Skizze des Oberen Turmes von 1623 oder das Aquarell des Gartacher Sees im Seebachtal von 1596 um nur ein paar Funde zu nennen.

Wir bitten kurz vor Redaktionsschluss der Ortschronik am 30. November nochmals um Ihre Mithilfe: falls Sie alte Bilder, Briefe, Postkarten, Zeitungsartikel oder sonstige Funde über Kleingartach haben, lassen Sie es uns wissen. Nun bietet sich uns noch die Gelegenheit dazu. Mit der Ortschronik der ehemaligen Stadt Kleingartach soll ein recht vielfältiges Lesebuch und Nachschlagewerk entstehen an dem sich unsere Bürgerschaft und auch nachfolgende Generationen erfreuen können und werden.

 

 

11. November 2012

Jubiläumsvorbereitungen für 2013

Auch wenn die Jubiläumsfeierlichkeiten zu 1225-Jahren Kleingartach erst im Juni 2013 stattfinden, können die Vorbereitungen schon jetzt ziemlich schweißtreibend sein. So haben ein paar fleißige Helfer kürzlich fest angepackt und einige Wagenladungen Strohballen vom Feld geholt. Die Strohballen sollen beim historischen Handwerker- und Händlermarkt, der sich über zwei Tage durch die Straßen und Gassen des Ortskerns ziehen wird, als Dekoration dienen. Die gepressten Strohballen wurden von der Familie Rudolf Uhland jetzt kostenlos zur Verfügung gestellt, da das Jubiläum im nächsten Jahr bereits vor der Getreideernte gefeiert wird.

 

28. Juli 2012

1225 Jahre Kleingartach - Vorbereitungen laufen

 

Der Festausschuss zur Vorbereitung und Organisation der 1225-Jahr-Feier in Kleingartach unter der Leitung von Ortsvorsteher Friedhelm Ebert traf sich erneut in der Weinbaustube. Auf der Tagesordnung standen Fragen rund um den Festablauf, das Programm und die Festorganisation.

 

Das Festwochenende für das große Jubiläum ist für den 28.- 30. Juni 2013 angesetzt. Unter dem Motto „Wein und Kultur“ hat das Jubiläumsprogramm bereits einen festen Rahmen:

 

Am Freitag, 28. Juni 2013, beginnen die Feierlichkeiten mit einer kulinarischen Weinprobe in der Stadthalle Kleingartach, an die sich die Präsentation der Ortschronik anschließt, die zur Zeit durch den Heimat und Kultur Kleingartach e.V. erstellt wird.

Am Samstag, 29. Juni 2013, wird der Festbetrieb durch einen Fassanstich eröffnet. Ein historischer Handwerker- und Händlermarkt zieht sich durch die Straßen und Gassen des Ortskerns bis zum Festgelände am Ludwig-Uhland-Platz. Hier bewirten die Kleingartacher Vereine die Festbesucher mit regionalen Köstlichkeiten. Außerdem werden zwei Bühnen für Musik und Unterhaltung aufgebaut. Es gibt historische Führungen, Sehenswürdigkeiten rund um Wein und Kultur, historische Gebäude, die für Besucher zugänglich gemacht werden, Aufführungen durch Gaukler und Feuerspucker, mittelalterlicher Tanz, Kinderprogramm, ein Geschichtsquiz und noch einiges mehr.

Der Sonntag, 30. Juni 2013, beginnt dann mit einem Festgottesdienst im Festzelt. Anschließend geht der Marktbetrieb mit Rahmenveranstaltungen weiter, u.a. werden Führungen in der Martinskirche mit ihren wertvollen Fresken angeboten. Den Festabschluss soll am Sonntagabend ein Feuerwerk bilden.

 

Der Organisationsausschuss konnte in seiner Sitzung wieder einige Punkte auf seiner Aufgabenliste abhaken, die Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr laufen also bereits auf vollen Touren.

 

04 Juni 2012

Kleingartach erhält eigene Ortschronik

 

 

Kleingartach rüstet sich für ein großes Fest:

Im Jahr 2013 möchte der württembergische Stadtteil an seine erste urkundliche Erwähnung vor 1225 Jahren erinnern. Bis dahin soll eine Ortschronik vorliegen, sagte Ortsvorsteher Friedhelm Ebert. Bislang gebe es die Kleingartacher Geschichte nur als Sammlung in Feuerwehrfestschriften.

Eine Arbeitsgruppe ist gegründet, die Themen wie Wald, Vereine oder Gewerbe bereits abgearbeitet habe. Weitere Schwerpunkte folgen. "Das Handwerk kommt noch", verspricht der Ortsvorsteher. Das Buch soll 500 Seiten dick werden: "Die bekommen wir locker voll", sagte Friedhelm Ebert.

An der Chronik beteiligen sich als Autoren neben Ortsvorsteher Ebert die Stadtarchivarin Petra Binder, Renate Marquetand, Timo Maurer, Gotthilf Sachsenheimer sowie Alexander Krysiak.

 

05.02.2011 stimme.de